Im ursprünglichen Sinne ist eine Streckbank ein Folterinstrument aus dem Mittelalter, mit dem Verbrecher und Verräter gefoltert wurden, damit sie meist wertvolle Informationen preisgeben. Die Streckbank war bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts in Europa in Gebrauch. Umgangssprachlich bedeutet „jemanden auf die Folter spannen“ „jemanden ungeduldig werden lassen“ – und genau da liegt der Reiz der BDSM-Anhänger. Im Bereich des BDSM ist die Streckbank ein beliebtes Instrument, welches durch Zufügen von Lustschmerz der sexuellen Erregung dienen soll. Meist wird der Sub von seiner Dom auf einer Streckbank gefesselt und anschließend sexuell stimuliert. Da diese Sexualpraktik der Folter angehört, ist sie dem Bereich des BDSM zuzuordnen.