Unter BDSM fallen eine Reihe miteinander verwandter sexueller Vorlieben, die oft auch als Sadomasochismus oder umgangssprachlich SM bezeichnet werden. Die Abkürzung setzt sich aus den englischen Begriffen Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism zusammen. Darunter fallen unter anderem das Wechselspiel von Dominanz und Unterwerfung, sexuelle Bestrafungen, aber auch Lustschmerz, Fesselungsspiele und weitere sexuelle Verhaltensweisen.
Bei den verschiedenen BDSM-Praktiken gibt ein Partner einen Teil seiner Selbstbestimmung für biederseitigen Lustgewinn auf (Power Exchange). Die sexuellen Handlungen zwischen den dominanten Partner (Top, Dom) und dem devoten (Bottom, Sub) finden oft während eines Rollenspieles statt. BDSM-Praktiken sind durch die Grundprinzipien safe, sane and consensual“, also „sicher, mit klarem Verstand und in gegenseitigem Einverständnis“ seit den 1990er Jahren rechtlich und ethisch abgesichert. Zusätzlich gibt es ein „SafeWord“ mit der die BDSM-Praktiken abgebrochen werden können, wenn sie einer beteiligten Person zu weit gehen.